Gute raumakustische
Verhältnisse tragen wesentlich zur Verminderung störender
Geräusche,
zur Verbesserung der Sprachverständlichkeit in Versammlungs- und
Vortragsräumen
sowie der Wiedergabeeigenschaften von Räumen z.B. für Musikdarbietungen
bei.
Auch für Aufenthaltsräume
in öffentlichen Einrichtungen, Schulen, Banken, Verkaufsräumen,
Büros, Gaststätten, Schalterhallen, Sport- und Spielräumen
ist bei Einstellung
angemessener raumakustischer Verhältnisse eine häufig unterbewusst
wahrgenommene
Erhöhung der Aufenthaltsqualität erreichbar.
Typische Konstruktionen
zur Herstellung guter raumakustischer Verhältnisse
sind Flächenverkleidungen an Decken und Wänden, die über
perforierte Oberflächen
mit bzw. ohne Dämmstoffhinterlegung verfügen.
Perforierte
Metalldecken sind durch Ihre Konstruktion zur Verbesserung der Raumakustik
und der Minderung der Nachhallzeit in Innenräumen besonders geeignet.
Die Schallabsorption
ist der Verlust von Schallenergie, welche durch Gegenstände,
begrenzte Flächen oder auch sich im Raum befindende Personen auftritt.
Das akustische
Wirkungsprinzip einer perforierten Metalldecke
gegenüber einer ungelochten - glatten Decke lässt sich sehr
deutlich
bei einer Schallabsorptionsprüfung darstellen.
Alle Perforationsarten,
sowie Sonderperforationen und das Geipel ® - Streckmetalldesign
wurden nach DIN EN 20354 auf ihre akustischen Eigenschaften als hochwirksame
Deckenbekleidung zur Verbesserung der Raumakustik geprüft.
Die Testergebnisse zeigen hervorragende Kurvenverläufe für
die Schallabsorption.
Unsere perforierten Metalldecken wurden rückseitig mit einem Akustikvlies
als Schallabsorber versehen.
Für
höchste Anforderungen sind in gesonderten Versuchen auch die gleichen
perforierten
Metalldecken mit zusätzlichen Dämmstoffauflagen getestet worden.
Diese erreichten Ergebnisse waren, wie die nachfolgenden Prüfdiagramme
zeigen,
der Beweis für eine sehr effiziente und raumakustisch ausgezeichnet
wirkende
Deckenbekleidung.
Da der Abstand zwischen einer abgehängten Akustikdecke und der
Rohdecke
einen großen Einfluß auf den Schallabsorptionsgrad besitzt,
wurden die Prüfungen
mit unterschiedlichen Abhängehöhen bis 400 mm ausgeführt.
Bei einem Lufthohlraum über 400 mm verändern sich die Absorptionswerte
nur sehr gering.
Der Nachweis
der Eignung entsprechender Konstruktionen wurde durch Messung im Hallraum
nach DIN EN 20 354 geführt. Hierbei wurde der Schallabsorptionsgrad
als Funktion
der Frequenz gemessen.
Die Testergebnisse
der Geipel Metalldecken in perforierter Ausführung zeigen optimierte
Verläufe des Schallabsorptionsgrades für verschiedene Anwendungsfälle.
So bieten die Metallkassettensysteme mit geringen Lochflächenanteilen
und Akustikvliesbeschichtung günstige Einsatzmöglichkeiten
für differenzierte
raumakustische Lösungen, bei denen der Schwerpunkt vorzugsweise
in der Beeinflussung
der Nachhallzeiten im mittleren Frequenzbereich besteht.
Mit zusätzlicher
Auflage aus geeigneten porösen Absorbermaterialien
sowie variiertem Wandabstand lassen sich die Absorptionseigenschaften
breitbandig
verbessern. Damit entstehen hocheffiziente Deckensysteme, die auch bei
geringen Flächen
eine optimale Verminderung der Nachhallzeit ermöglichen.