Spezialist in Sachen Decken und Deckenprofile ist in Neustadt zweifelsfrei die Firma Geipel. Nachdem die Wirtschaftskrise im Jahr 2009 die Firma nicht verschont hatte, manövrierte sie sich nun in ruhige Fahrwasser. „Hierbei war es wichtig, schnellstmöglich neue Kundenfelder zu erschließen und die Produktpalette zu verändern.“ so Udo Geipel, Geschäftsführer der gleichnamigen Firma. Und das ist bravourös gelungen. Neue Designs wurden entwickelt und der Sektor der Akustik-, Brandschutz- und Klimadecken erweitert, ausgebaut und perfektioniert. Hierbei stand immer Vordergrund, dass die Firma, wie alle Firmen in den Neuen Bundesländern, dennoch billiger und schneller produzieren und liefern und das die Qualität im Vergleich überdurchschnittlich gut sein musste. Die zirka einhundert Mann starke Belegschaft schaffte dies. Und so standen allein in diesem Jahr ein Konzernneubau von Motorola in Tel Aviv in Israel, das Verwaltungszentrum des Audi-Werkes in Ingolstadt, der Neubau der Thyssen-Krupp AG sowie die komplette Innenverkleidung des neuen Flughafens in Berlin-Schönefeld in den Auftragsbüchern. Hierbei ist wichtig zu wissen, dass die Firme Geipel ein reiner industrieller Produzent und kein Monteur ist. So sind 50-60% Exportware ins Ausland. Gute Verbindungen unterhält das Unternehmen zum russischen Gaslieferanten Gazprom. Und die Visionen gehen weiter, nachdem Decken konstruiert worden sind, die im Brandschutzbereich abklappbar sind, wie sie beispielsweise im Klinikbereich eingesetzt werden, sind auch Schadstofffilterdecken, die Schadstoffe aus Möbeln und Bodenbelägen ziehen, innovativer Bestandteil der Produktpalette. Wer weiß, wo dieser Trend enden wird. „Und so bleibt zu hoffen, dass die Firmen ständig gut gefüllte Auftragsbücher haben“ resümierte der Landrat Roßner beeindruckt von den innovativen Geschäftsfeldern Neustädter Unternehmen. -Originalauszug Kreisbote
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